Plaisirklettern
Als Plaisirkletterer werden diejenigen bezeichnet, die hauptsächlich in unteren Schwierigkeitsgraden zum 'Genuss' (von franz. plaisir = Genuss) klettern. Als Grenze zum Schwierigkeitsklettern wird der Grad 6+ (franz. 6a/6a+) angesehen. Plaisirklettergebiete zeichnen sich auch insbesondere dadurch aus, dass Routen besonders gut abgesichert, dass Klettermöglichkeiten für die gesamte Familie (Erwachsene und Kinder) vorhanden und die Zugangswege zum Felsen verhältnismäßig kurz und gut ausgebaut sind. Nachteil von solchen Klettergebieten ist allerdings der oft stark abgenutzte ("abgespeckte") Fels. Durch die häufige Besteigung der Felsen verändert sich die Felsoberfläche der ständig abgegriffenen Stellen (Griffe/Tritte) zu einem glatten, marmorartigen Gestein. Dies vermindert die Reibung zwischen dem Kletterer und Fels und kann dementsprechend die Route/Tour am Fels erschweren, da der Kletterer an diesen Stellen leicht vom Fels abrutscht. Durch eine sorgfältige und geschulte Tritttechnik kann dieses Problem aber meist verhindert werden.
Schwierigkeitsklettern
Im Gegensatz zum Plaisirklettern steht beim Schwierigkeitsklettern (teilweise auch als Extremklettern bezeichnet) das Klettern in mittleren und hohen Schwierigkeitsgraden - meist an der Sturzgrenze - im Vordergrund. Stürze werden zum Erlangen des Klettererfolgs bewusst in Kauf genommen.
Relevante Themen